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Ein Blog über die Produktion
eines StopMotion Films

 
 
 
 
SETBAU

 

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Entgegen den Gepflogenheiten eines WebBlogs habe ich die Einträge chronologisch von oben nach unten gesetzt. D.h der neueste Eintrag ist unten. Ich finde es ist einfach irgendwie logischer, um den ganzen zeitlichen Ablauf zu verfolgen. Um Scroll-Orgien für Leser, die bereits „alte“ Einträge gelesen haben, zu vermeiden, werde ich nachfolgend immer auf den letzten aktuellen Eintrag verweisen und mit einer „Sprungmarke“ versehen.
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Letzter Eintrag : 31.03.2007 << klick

05.01.2007

Die Trickbühne

So, heute gehts los– meinen Urlaub genutzt - und mit dem Aufbau des Trickfilmstudios begonnen. Als erstes musste mal der Tricktisch oder auch Trickbühne genannt selbst her. Also ab in den Heimwerkermarkt und 4 Stck. Rahmenholz ungehobelt 66 x 42 x2000 mm geholt. Und weil ich schon unterwegs bin, noch zum örtlichen Schrotthändler und eine 2mm starke Stahlblechplatte mit den Massen 1000 x 500 mm geholt. Diese hat mich nach „zähen Verhandlungen“ 10 EUR gekostet und einiges an Muskelkraft, weil die 0,5 m² Platte bockschwer ist. Aber wozu die Stahlplatte?

Hier muss ich etwas ausholen.

Eine Trickfilmfigur muss absolut „standfest“ sein –sie muss bei der Animation bombenfest stehen. Sollte die Figur bei Animation nur um einen Millimeter ungewollt verrutschen (z.B: wenn nur ein Arm animiert werden soll), oder gar umfallen, ist die ganze Sequenz im Eimer. Es gibt dazu 2 Möglichkeiten – die "magnetische" und die „schraubbare“ Befestigung. Im englischen Sprachgebrauch spricht man von „Tie-Downs“. Eine „Tie-Down“-Möglichkeit –bevorzugt von den Amerikanern- ist verschrauben oder verklemmen der Figur. Dazu werden in den Füssen Muttern oder Schlitze eingearbeitet und durch Löcher im Tricktisch von unten oder oben Schrauben oder Klemmhaken zugeführt.

Vorteil:
Es ist jeder bohrbare Tricktischboden (Holz, Kunststoff o.ä.) verwendbar.

Nachteil:
Man muss nach jeder Einzelbildaufnahme einer Geh –und Laufanimation „Haltelöcher“ in den Tricktisch bohren (oder man verwendet bereits Platten mit vielen Löchern -> Lochplatten) zum fixieren der Figur. Die Löcher werden übrigens kaschiert, sei’s durch Proberties, wie z.B Büsche oder andere Gegenstände, geschicktem Kamerawinkel oder in der späteren Postpro rausretuschiert.

Ich wählte die andere, die magnetische Möglichkeit. (die auch englische Animatoren bevorzugen, z.B teilweise bei "Wallace and Gromit“). Dazu werden in den Füssen sehr starke Magnete – aus Neodymium - eingearbeitet. Also muss der Untergrund – sprich der Boden auf der sich die Animationsfigur bewegen/laufen soll, aus Metall sein.
Vorteil:
Kein Bohren von Löchern und somit keine Kaschierung der Bohrlöcher; kein Anschrauben und keine aufwenige Retusche in der Postpro.

Nachteil:
Der Animationsboden m u s s aus Metall (Stahl oder Blech) sein, ideal sind natürlich Lochbleche mit ca. 5mm Rundlöcher, da kann man zusätzlich auch noch Kulissen verschrauben. Natürlich kann diese mit Folie, Papier oder sehr dünnes Holz kaschiert sein, welches dann den Setboden darstellt.
Ursprünglich wollte ich das „amerikanische" Tie-Down verwenden, sieht man auch auf dem Foto von den Füssen rechts, wo ich probeweise M5 - Muttern eingearbeitet habe, bin aber davon abgekommen, als ich von den extrem starken Neodynium-Magnete hörte. Habe mir 4 Stück für ca. 5 EUR bestellt. Diese werden dann anstelle der Muttern in die Füsse eingearbeitet.

Auf dem Foto rechts der „Rohbau“. Masse: Breite 1 m, Tiefe 80 cm und Arbeitshöhe ebenfalls 1 m. Das ist für mich (Grösse 1,82 m) eine sehr angenehme Arbeitshöhe. Die Stahlplatte, die dann später auf den Tisch moniert wird, sieht man rechts stehen. Der Tisch ist mehrfach verleimt, geschraubt und verstrebt. Um eine 100%ige Standfestigkeit zu erreichen. Jeder noch so kleine Nachgiebigkeit des Tisches rächt sich später als Ruckler in der Aufnahme !!

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15.01.2007

Als erstes mal die Trickbühne schön glatt geschliffen, weil ich mir in der linken Hand beim Ausladen bzw. transportieren oder wars beim Zusammenbau? - weiss nicht mehr genau- 2 tiefe "Spleissen" geholt habe. Dann die Stahlplatte obenauf, mit dünnen Holzleisten ringsum gegen Verrutschen fixiert, die Halterungen für den BlueScreen-Rückwand montiert. Die kommt aber wieder weg und anders ausgerichtet, das haben mir ein paar Testaufnahmen mit der Digicam mit Herrn Karl gezeigt. Also nur ein Provisorium, darum hab' ich den Stoff auch noch nicht faltenfrei gespannt.

So, und wie ich so zufrieden mein Werk betrachte, fällt mir was ganz Schreckliches ein ! Die Bühne hat jetzt 80 cm in der Tiefe und die Tür, wo die durch muss - wie breit ist die Tür-öffnung?
Fakt ist, dass ich die Trickbühne zwar in meiner Werkstatt gebaut habe, aber für die Produktion in den Nebenkeller muß! Mit dem Zollstock die Türrahmen der Werkstatt und des Türrahmen des Nebenkelleraumes nachgemessen: 81 cm. Halleluja!

Das ganze Teil nun in den Kellerraum nebenan geschleppt, nee mehr gezogen und geschoben. Ganz schön schwer, aber stabil! Und weil der Nachbarkeller als Rumpelkammer und Abstellraum genutzt wird, wird da dann erst mal nächste Woche aufgeräumt und Platz gemacht. Die Trickbühne steht jetzt mal und mit der Wasserwaage schön "ins Wasser gestellt".

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20.01.2007

Was verbirgt sich hinter diesem Kellerabgang ?

Niemand wirds erahnen - ein SM-Studio ! Nein !!!!! Nicht was sie jetzt denken, sondern ein StopMotion-Studio.

So habe jetzt Freitagnachmittag nochmals die Holzabteilungungen diverser Baumärkte unsicher gemacht und nochmals eingekauft. Eigentlich wollte ich den Keller aufräumen, aber das war mir dann doch zu "blöde". Abdeckfolien für das Baugewerbe war das Schlüsselwort und ich dachte mir häng einfach alles ab, was man nicht sehen braucht und ablenkt , also holte ich mir noch 2 Abdeckfolien in grün und in der Größe 3 x2 m und trappierte so alles , was stört. Bei eins,zwei, drei, meins sind diese Folien zwar um einiges billiger, aber wenn ich die Versandkosten dazurechne,liege ich auch so um 4,25 EUR pro Folie und dann ist der Baumarkt mit dem orangen Biber auch nicht mehr teurer.

Links (sieht man nicht) und rechts von der Trickbühne ( dem Set) sind je eine sogenannte Teleskopstange, die gab es im Lebensmittel-Discounter bei den Brüdern aus Nord und Süd,und dienen normalerweise zum Halten von Deckenbalken oder Bretter bei Deckenrenovierungen als "3. Hand". Die sind ganz praktisch mit Klemmvorrichtung (Boden/Decke) und missbraucht um die seitlichen Beleuchtungskörper anzubringen.

Das sind ganz ordinäre Baustrahler mit 150W Leistung, Kostenpunkt so um 10 EUR das Stück. Oben die Quertraverse ist dann vorgesehen für das "Hauptlicht", werde ich vermutlich eine "Lichtwanne" anfertigen, mit matten Abdeckglas, um so keine zu harte Lichtstimmung zu erhalten. Die Decke wird noch mit weisem Karton verkleidet, um so eine eventuelle indirekte Lichtführung zu gestalten.

Das BlueScreenTuch habe ich auf einen Holzrahmen festgetackert und ca. 20 cm hinter dem Set positioniert. Das BlueScreen-Verfahren brauche ich in der Anfangssequenz des Films, in der Herr Karl in einem Park sitzt und die Zeitung ließt. Die senkrechten Holzstäbe
links und rechts des Sets sind dann die Befestigungspunkte für die späteren Kulissen, also Szenen ohne BlueScreen.

Neodym Magnete

Die superstarken Neodym-Magnete für das "Tie-Downs" (oder die "Tie-Downs?) sind jetzt auch gekommen und ich bin platt, wei die extrem stark sind, sowas habe ich noch nie gesehen. Die Großen links sind vorgesehen zur Fixierung von Proberties. (Die kriegt man nur unter größter Kraftanstrengung auseinander und sind daher durch weiße Kunststoffringe auf Abstand gehalten. Ein Stück dieser Kraftpakete soll ca. 10 kg heben!!

Die kleineren rechts (auch noch extrem stark) werden die neuen Schuhe von Herrn Karl eingearbeitet. Je 2 Stück pro Schuh.

Auf dem Foto habe ich mal simultan mit dem Bauen für die Motion Control der Kamera begonnen. Vorlage ist die Zeichnung aus dem ePaper von Marc Spess:" Secrets of Clay Animation Revealed!".


Dieses kann man gegen Gebühr auf www.animateclay.com herunterladen. Ich habe aus dem ePaper (mehrere Html und *.jpg) gleich ein Buch (*.pdf-Datei) gemacht und auf einem Farblaser ausgedruckt und gebunden. (Das habe ich gelernt).

Die Website und das ePaper kann ich für jeden StopMotion -Fan nur wärmstens empfehlen.

Das Buch - auf dem Bild rechts - sind inzwischen mit 2 anderen großartigen Büchern meine "Holy Bibles" für Stop Motion.

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28.01.2007

Gestern ein paar Beleuchtungstests gemacht und festgestellt, dass die jetzige Anordnung zu einer optimalen Ausleuchtung nicht geeignet ist. Werde also umstellen (umbauen) und habe mal zur Sicherheit über Ebay 2 Stück PAR-56 Strahler gekauft. Die sind relativ billig und mit 300W recht leistungsstark. Dazu ein andermal mehr.

Ich wurde schon gefragt, wie groß meine Figur ist. Also „Herr Karl“ hat eine Größe bzw. Höhe von 250 mm. Das entspricht in etwa ein Maßstab von 1:7. das heißt, dass alle Kulissen oder sonstige Properries sieben mal kleiner gemacht werden müssen als in der Wirklichkeit. In dem Buch „Stop Motion- Craft Skils for Model Animation“, las ich hinterher, dass eine ideale Figurengröße bei 20 -25 cm liegt. –na also- Volltreffer. Zu kleine Puppen sind schwierig zu animieren, da die Bewegungspunkte der Figur dann auch sehr empfindlich sind, auf Überdehnung, Vorteil ist natürlich ein kleinerer Setaufbau so um 1: 10 oder gar 1:15. Das entspricht die Hälfte meines jetzigen.

Habe mal meine allererste Skizze von „Herrn Karl“ eingestellt. Da kann man die Maße erkennen, sofern man meine Sauklaue entziffern kann.

Der Bau der "MotionControl" für die Cam macht Fortschritte. leider hatte ich in meiner Werkstatt heute keine Digicam dabei, somit Bilder davon in der nächsten Woche.

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03.02.2007

Die MotionControl (MC) für die Kamera nimmt jetzt Formen an und hat den ersten Testlauf hinter sich. Ein paar kleinere Verbesserung und dann müsste es OK sein. Da ich nichts auf dem Boden herumstehen lassen wollte, wo man aus Versehen dagegen stößt, habe ich die MotionControl hängend konstruiert. Wenn die MC komplett fertig ist, werde ich sie noch genauer vorstellen.

Zu meiner eingesetzten Technik:
Was StopMotion genau ist, brauche ich jetzt hier nicht nochmals erklären, das kann man wunderbar im größten Online-Lexikon „Wikipedia“ nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Stop-Motion

Zur Ergänzung:

„Echte“ Amateur-Filmkameras, wie z.B. bestimmte Baureihen von Bolex, Eumig Beaulieu oder Canon hatten eine echte Einzelbildschaltung, und waren dadurch hervorragend geeignet für StopMotion-Aufnahmen. Videokameras bieten eine keine echte Einzelbildschaltung, und sind somit eigentlich unbrauchbar für sauberes StopMotion. Das Problem lässt sich aber beheben, wenn man spezielle StopMotion-Software einsetzt. Die Videokamera wird über Firewire oder USB mit dem Rechner verbunden und die Software ermöglicht exakt 1
(oder 2 …..x) Bild(er) aufzunehmen – zu capturen. In der Videokamera selbst darf sich
keine Kassette befinden (weil sich eine Cam nach ca. 5 min wegen der Kopftrommel- und Bandschonung immer selbst abschaltet). Außerdem ist zwingenst Netzbetrieb vorgeschrieben, damit die Cam nicht wegen erschöpften Akku plötzlich aussteigt.

Viele Animationstudios (u.a. Aardmann Studios = Wallace and Gromit) verwenden hochwertige Digital-Cameras wie z.B die Nikon D50 oder Canon 5D. Die Bildqualität solcher DSLR-Kameras ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Prinzipiell lässt sich jede DigiCam verwenden, die eine Remote-Möglichkeit hat, bzw. eine Remote-Software besitzt oder für eine solche geeignet ist.

In meinem Fall verwende ich eine Videokamera (Camcorder) und die Software „StopMotion Pro“ (Info und Demo >hier <<. Ich benutze die ältere Version 4.0, weil die noch nicht so resourcenhungrig ist, als die aktuelle 5.0.

Als Kamera kommen entweder eine JVC GR-DV -4000, eine Sony TRV-8E oder eine Panasonic NV-DS 8 zum Einsatz, da bin ich mir noch nicht sicher, das werden Tests ergeben. Alle 3 Cam`s stehen mir zur Verfügung. Die dann benutzte Cam wird dann per Firewire (IEEE1394) mit meinem "Oldie-"Rechner verbunden. Das ist ein P II mit Windows 2000 und 256 MB Arbeitspeicher und eine 3 GB Festplatte zum Einsatz. Dem habe ich eine PCI - Firewirekarte für 10.- EUR verpasst. Dieser PC reicht dicke aus, da sowieso nur Einzelframes gecaptured werden, diese werden dann immer wieder auf USB-Stick (um-)kopiert und auf meinen Schnittcomputer (Intel DuoCore E6300 1,8 GHz) in Adobe Premiere Elements 3.0 eingespielt und bearbeitet.

Der A/V-Ausgang der Cam wird mit einem 14’’ (37cm) TV als als Kontrollmonitor verbunden und last not least die 3. Verbindung ist die Stromversorgung von der Cam zum Netzteil.

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10.02.2007

So, der Setaufbau ist fast fertig, die Cam noch mit PC und Kontrollmonitor verbinden. Diese Kabel sauber verlegen und ein paar hervorstehende Ecken etwas aufpolstern, weil man den Kopf garantiert daran stösst. Ach ja, eine Remotebedienung löte ich noch zusammen, die am Druckerport des PC angeschlossen wird, so bin ich unabhängig von Maus und Tastatur.

Ein Leser meines Blog´s meinte ob die MotionControl (MC) nicht etwas wackelig wäre? Diese Befürchtung hatte ich anfangs auch, aber dies hat sich zerstreut. Die ganze MC ist ziemlich schwer und die Rollenräder laufen extrem sauber in den U-Profilen aus Alu. Da diese Räder nicht ganz in den U-Profilen verschwinden, und an den Flanken aufstehen, zentrieren sie sich selber. Und durch die Zwangsfixierung durch die Gewindestange werden die Rollen in die Schienen gedrückt, was ein Anheben verhindert. Klar, wenn ich das ganze andrücke, gibt die Konstruktion leicht nach, das würde aber auch bei einer entsprechenden Bodenkonstruktion ebenso sein. Eine Berührung ist ja sowieso nicht beabsichtigt bzw. erwünscht. Die Einzelbilder werden über eine separate Remote direkt über die Software ausgelöst.

Falls sich wider erwarten doch Probleme herausstellen sollten, kann ich die ganze MC ganz einfach von hängend auf Bodenaufbau umbauen.

Auf dem Bild rechts sieht man die Handantriebe für die horizontale Kamerafahrt (unten rechts) und für die Zoomfahrt vom und zum Set (oben links). Eine volle Umdrehung entspricht ca. 2 mm Wegstrecke. Als Krönung könnte man diese durch einem Steppermotor (Schrittmotor) ersetzen und die Bewegungen per Software programmieren und über ein Interface steuern, so hätte man dann immer wieder 100% gleiche, reproduzierbare Kamerafahrten.

Der Kontrollmonitor (oben, zur Bildkontrolle) und der TFT-Bildschirm (unten, zur Software-Kontrolle) bekommen noch seitliche Abschirmungen gegen Lichteinfall. Auf der Trickbühne liegen die unverlegten Kabel zur Cam (links Firewire / IEEE1394 zum PC und rechts das Cinch-Videokabel zum Monitor).Dieser TFT hat mich gerade 5 EUR gekostet, weil dessen obere Hintergrundbeleuchtung defekt ist, darum ist das Bild etwas dunkel, aber es reicht auf alle Fälle aus.
So nun kann ich mich den Kulissen und der Ausstattung der Bühne widmen. Die erste Szene wird in einem Park spielen, daher schon mal der grüne Boden, der Hintergrund wird dann später in der Postpro eingestanzt. (BlueScreen).

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17.02.2007

Die beiden PAR 56 - Scheinwerfer (Kurzform) mit je 300W Lichtleistung sind angekommen und ersetzen die Baustrahler (die hatten je 150W). Habe jetzt die doppelte Leistung (600W!!).


Ausserdem habe ich die Fernbedienung für die StopMotion-Software (Stopmotion Pro 4.0) fertig. Die obere große Taste ist für die Einzelbildschaltung (Grab), die mittlere Taste für Umschaltung Life-Bild auf abgespeichertes Bild, und die untere Taste für Abspielung der letzten 50 Frames (2 sek). Angeschlossen wird das ganze an Druckerport (LPT) des PC.

Fertig!

 

So sieht jetzt das Studio mit Trickbühne, MotionControl, BlueScreen und Beleuchtung aus. Eventuell muss ich eine andere Cam einsetzen, weil ich ein "toter" roter Pixel entdeckte. Fällt natürlich auf einem blauen Hintergrund auf. Mal sehen, wie störend der sich im entgültigen Composing-Bild dann auswirkt.

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24.02.2007

Nachdem nun alles aufgebaut ist und ich bestimmt zum 10. Mal den PC und Kontrollmonitor anders positioniert habe, bin ich zu folgendem Ergebnis gekommen:

1. Die MotionControl ist ziemlich im Wege, wenn es darum geht das Set (die Kulissen) aufzubauen- muss also bis zum entgültigen Setaufbau demontiert werden. Lässt sich aber schnell bewerkstelligen.

2. DIe PAR 56-Scheinwerfer sind zu nahe am Set, die brennen mir auf den Buckel wenn ich vor dem Tricktisch stehe, und ausserdem ist der Ausleuchtwinkel so zu gering.

Musste mich auch leider von der StopMotion-Software StopMotionPro verabschieden. Die ist doch etwas systemhungrig und der PC mit seinem PII und 192 MB Arbeitsspeicher ging ganz schön in die Knie....sprich um ein Einzebild auzulösen, abzuspeichern und auf das vorige abzugleichen (Average) dauerde das fast 10 sec. Zwar dauert eine neue Einstellung mit der Puppe garantiert mehr als 10 sec., aber auch die Stored Frames anzusehen war mit ca. 2 Bilder/sec. nicht gerade eine Freude - >> Diashow :-).

Habe mich deshalb für die Freeversion von AnimatorDV entschieden. (AnimatorDV simple + 9.02). Die läuft jetzt um einiges flüssiger (Auslösung: ca. 5 sec und Stored Frame -Wiedergabe ca. 12 Bilder/sec. Immerhin kann man nun einen Frame-Zusammenhang erkennen, wenn auch ruckelnd. Leider funktioniert in dieser Freeversion die selbstgebaute Fernbedienung nicht. Aber mal sehen, vielleicht fällt mir da noch was ein (Tastatur des PC manipulieren oder so...).

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11.03.2007

Zur Zeit widme ich mich dem Kulissenbau, den Sets. Insgesamt benötige ich 3 Set´s :

  • Set 1: Im Park
  • Set 2: Vor einem gewissen Etablissement
  • Set 3: Im Etablissement

Set 1 wird mit Bluescreen aufgenommen, daher fällt das Set ziemlich einfach aus. Eine Bank, ein Abfalleimer, ein Baum, als Boden ein grüne Wiese und ein Weg.

Den Baum habe ich nach dieser Anleitung >> Armorama<< aus Draht gestaltet. Mit Rigips-Klebemörtel überzogen, (Bild) wird dann braun lackiert und den Blätterbereich mit Sprühkleber eingesprüht und mit Belaubungsmittel verklebt.

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23.03.2007

Auf den Bildern rechts der fast fertige halbbegrünte Baum und die fertige Bank. Fehlt jetzt noch der Abfalleimer und in dieser befindet sich eine weggeworfene Zeitung die Herr Karl findet, und darin eine "interessante" Anzeige entdeckt . . .

So nimmt die Geschichte ihren Lauf

 

Der Filmtitel steht jetzt auch fest:

"Dumpingpreis"

Um was geht es?

Kurz gesagt und um nicht zuviel zu verraten. Die Geschichte handelt von unserer "Geiz . . . ."- Mentalität. Immer billiger, immer mehr, aber wo bleibt die Qualität, wo bleibt der Service?

Der der Fensteraufbau bzw. das Fensterrefresh auf dem alten PC ziemlich träge ist, habe ich bei 1,2,3..meins eine neue Grafikkarte geordert. Die bisherig eingebaute Matroxkarte hatte sage und schreibe 4MB (!), die ersteigerte ist ne Leadtek mit 64 MB. Da sollte das schon etwas flotter gehen. ist aber noch nicht da. Das Problem war, der PC braucht noch ne PCI_Karte und eine günstige PCI mit 64 MB Speicher ist fast nicht unter 25 EUR zu bekommen. Hat dann aber doch geklappt. Mehr wollte ich in die "alte Gurke" nicht stecken. Der PC (rechts) wartet auf die neue Grafikkarte . . .

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31.03.2007

So, neue Graphikkarte ist im PC. Der Fensteraufbau von W2K und AnimatorDVist um einiges flotter. Sonst gibts nicht viel Neues. Habe zur Zeit privat viel um die Ohren, aus diesem Grund geht auch mit dem Setaufbau nur schleppend voran.

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